Home
Warum Akitas
Kontakt
Geschichte
Herkunft
Rassestandart
unsere Hunde
Welpen
Links
Presse

  

Warum ein American Akita?

Oder wie wir zu diesen bemerkenswerten Hunden kamen...

Vor etlichen Jahren liefen mein Mann und ich mit unserem damaligen Malamute und unserer Deutsch-Drahthaarhündin über die Animal in Stuttgart und kamen dann nach dem Stand für Nordische Hunde auch an einem Stand vorbei   an dem ein gestromter, überaus ruhiger und anmutiger Hund saß, der unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass es sich um einen American Akita handle....  

Jahre später kam ich wieder auf diese Rasse zurück und suchte im Internet Informationen darüber. Was ich fand überzeugte mich restlos davon, dass dies der richtige Hund für unsere Familie sei.  So stand z. B. über seinen Charakter zu lesen dass er "Fremden gegenüber zurückhaltend und gelegentlich sogar abweisend sei, seine Familie aber ohne einer speziellen Ausbildung beschützen würde, indem er sich zwischen seine Familie und den Fremden stellen würde" und auch war zu lesen dass" er seiner Familie treu ergeben sei, aber als echter Asiate auch sehr sensibel sei..." Da wir inzwischen auch Kinder hatten, war dies natürlich ein Charakterzug, den ich suchte - beschützen ohne aktive Agressivität und treu ergeben - beides wichtige Eigenschaften für mich. Weiter konnte ich damals auch lesen, dass dies eine der ältesten Rassen  sei und dass man schon Zeichnungen gefunden hätte, die auf ca. 5000 Jahre datiert wurden. Diese Hunde sind bis heute so klar im Charakter wie zu den Zeiten der Samurai, deren Begleiter sie waren. Auch sind  American Akitas in ihrem Körperbau nicht überzüchtet, so dass man einen gesunden und charaktervollen Hund hat. Meinen Mann hatte ich bald überzeugt und auch den Kindern zeigten wird Bilder von verschiedenen American Akitas und auch sie zeigten Interesse an den "schönen Bärenhunden" wie sie es nannten - Zitat: "Mama, die sehen aus wie kleine Bären - schön!"  

Also machten wir uns auf um einen kleinen Rüden für unsere Familie zu finden - eine Hündin hätte unsere damalige Deutsch-Drahthaarhündin  mit ihren inzwischen 11 Jahren nicht mehr akzeptiert, da sie immer noch sehr dominant war. Wir fanden unser Glück in Gau Bickelheim bei der Familie Zimmermann von Ausserhalb´s.

Wir konnten ohne Probleme zu den Welpen, die Mutterhündin kam später zu mir  und wir schlossen auf Anhieb Freundschaft miteinander. Einen Welpen hatten wir uns schnell ausgesucht, er schlief gleich mal ne kleine Runde auf meinem Arm. Als wir ihn dann mit 8 Wochen abholen konnten war das Glück perfekt, unsere alte Hündin ließ sich schnell auf den kleinen Racker ein und zeigte ihm alles, was ein Hund ihrer Meinung nach wissen sollte (auch Blödsinn wurde so weitergegeben) 

Schnell wurde uns allen klar, dass wir hier einen richtigen Ruhepol mit unserem Los Bandito in der Familie hatten, er nahm sich schnell der Kinder an und gab ihnen Sicherheit durch seine Art und dank eines Besuches im Kindergarten zu seiner Welpenzeit findet er seither Kinder im speziellen ganz große Klasse! Sie spielen mit einem und zum Kraulen und knuddeln sind Kinder einfach unschlagbar (Ansicht eines inzwischen erwachsenen American Akita Rüden). 

Als unsere Drahthaar-Hündin dann in den Hundehimmel kam stand für uns fest, dass wir zu gegebener Zeit einen weiteren Akita zu uns nehmen würden - dies geschah nun dieses Jahr mit der schönen Hündin "Dakota von Ausserhalb´s" .

Wohlwissend dass ein Akita kein Anfängerhund ist möchten wir diese schöne und stolze Rasse trotzdem züchten, da wir überzeugt davon sind, dass es viele verantwortungsbewußte Menschen gibt, die ebenfalls einen solch tollen Hundepartner an ihrer Seite möchten. 

Sie können mit diesen Hunden fast alles machen - egal ob Obediance, modererner Vierkampf (Hürden, Hinderniss, Waldlauf und Unterordnung) oder gar als Therapiehund - solange er mit ruhiger Stimme und viel Motivation ausgebildet wird macht er für seinen Menschen alles - wird aber stupide oder gar mit Druck und herkömmlichen Methoden versucht drillartig auszubilden wird sich jeder gesunde Akita verweigern oder gar dagegen stellen. Dies ist übrigens auch die Ursache, warum viele Hundeausbilder sagen, der Akita sei ein Sturschädel oder gar agressiv! Stimmt so nicht - er kann und will nur nicht nach herkömmlichen Methoden dumpf immer dasselbe Schema ablaufen und unter Druck Dinge leisten welche er ohne Druck viel besser und freudiger zeigen könnte!

 

Kurz - es ist ein top Familienhund mit Charme und Charakter, der für seine Menschen einfach da ist.